Schulflugzeug Bartel BM.5

bartel bm5

Die aus Metall und Holz gebaute BM.5 bewies eine erstaunliche Robustheit, was für ein Anfängerschulflugzeug als eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere gilt.


Der große Bruder der BM.4 -

Die BM.4 hatte ihren Erstflug noch nicht absolviert, als der Ingenieur Ryszard Bartel im Jahr 1927 bereits einen neuen Entwurf einreichte, um das von der polnischen Regierung angeregte Programm für ein Schulflugzeug zu erfüllen, das mehrere Typen der seit dem Krieg mit der Sowjetunion eingelagerten Triebwerke mit Leistungen um 150 kW benutzen konnte. Statt eines neuen Entwurfs bevorzugten die Behörden jedoch die BM.4 als Ausgangsbasis für den später BM.5 bezeichneten Schulungsdoppeldecker. Der Prototyp nahm am 27. Juli 1928 die Flugerprobung auf und wies die gleichen Vorzüge wie das als Vorlage verwendete Muster auf. Über einen verfeinerten zweiten Prototyp gelangte Bartel zur Serienausführung, die ab 1929 in 60 Einheiten mit verschiedenen Triebwerken gebaut wurde. Die letzten Einheiten gelangten erst 1932 an die Fliegerschulen, da die Herstellerfirma Samolot mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.

Die wichtigsten Versionen
Vier verschiedene Triebwerke führten zu ebenso vielen Varianten: Die BM.5a war mit einem 164-kW-Motor von Austro-Daimler ausgerüstet, die BM.5b mit einem SPA-Triebwerk, die
BM.5c mit einem Hispano-Suiza-Motor und die
BM.5d mit dem von Skoda in der Tschechoslowakei gebauten Wright-Triebwerk J-5 Whirlwind von 164 kW.

Die wichtigsten Abnehmerländer Polen.
 


———— TECHNISCHE DATEN
Typ: BM.Sa
Art: Schulflugzeug
Triebwerk: ein wassergekühlter Reihenmotor von Austro-Daimler mit 164 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 164 km/h in Meereshöhe;
Steigzeit auf 1 000 m Höhe 8 min 10 s;
Dienstgipfelhöhe 3 250 m
Masse: Leermasse 906 kg;
höchstzulässige Abflugmasse 1 295 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,20 m;
Länge 7,81 m;
Höhe 3,18 m;
Flügelfläche 31 m2
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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