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Eine Neuauflage der Comet
Die BAe Nimrod ist unmittelbar aus der vierstrahligen De Havilland Comet 4C, dem ersten strahlgetriebenen Verkehrsflugzeug der Welt,
entwickelt worden. Die Entwurfsarbeiten begannen im Juni 1964, der erste Prototyp mit der Bezeichnung Hawker Siddeley 801 flog am 23. Mai 1967. Die erste von insgesamt 46 Nimrod MR.1 (Maritime Reconnaissance) wurde
am 2. Oktober 1969 an die britische Luftwaffe übergeben.
Ein unermüdlicher Aufklärer
Die mit umfangreichen Bordsystemen -Sensoren, Rechnern, Prozessoren - ausgestattete Nimrod wird von zwölf Mann
bedient und geflogen und zeichnet sich neben ihrer hohen Kampfmittelzuladung für die Bekämpfung von Über- und Unterwasserzielen auch durch eine hohe Flugdauer aus. Sie kann sogar noch mit einem einzigen
funktionsfähigen Triebwerk fliegen und steigen.
Modernisierung und Weiterentwicklung
Avionik- und Waffensysteme der Nimrod wurden kontinuierlich der wachsenden Bedrohung angepaßt. 35 MR.1 wurden auf
den Stand MR.2 modernisiert und ab 1979 eingesetzt. Elf MR.1 wurden in die Frühwarnversion Nimrod AEW.3 (Airborne Early Warning) umgebaut, doch wurde das Programm wegen Radarproblemen 1986 eingestellt. Drei weitere
Nimrod R.1 (ohne MAD-Gerät) fliegen als elektronische Aufklärungsflugzeuge.
Die wichtigsten Versionen: Nimrod MR.l,MR.2,R.l.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien.
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——— TECHNISCHE DATEN ———— Typ: Nimrod MR.2 Art: Seefernaufklärer und U-Jagd-Flugzeug Triebwerk: vier ZTL-Strahltriebwerke Rolls-Royce RB 168-20 Spey Mk 250 mit je 54 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 926 km/h; Dienstgipfelhöhe 12 800 m; Reichweite 9 265 km; Flugdauer 12 h Masse: Leermasse 39 000 kg; höchstzulässige Abflugmasse 87 090 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 35,00 m; Länge 39,35 m; Höhe 9,08 m; Flügelfläche 197,04 m2 Bewaffnung: intern: neun Torpedos oder Bomben; extern: zwei Luft-Luft-Fk AIM-9 Sidewinder, ein
Seeziel-Fk Harpoon, ein Raketen- oder Kanonenbehälter oder eine Seemine.
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