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Ein Nachfolger für die BH.21 -
Die tschechoslowakische Luftwaffe war mit dem einsitzigen Jagdflugzeug BH.21 so zufrieden, daß sie Avia mit der Konstruktion
einer Schulversion beauftragte. Die resultierende BH.22 war nicht nur leichter als ihr Vorgängermuster; sie wurde auch von einem leistungsschwächeren Triebwerk angetrieben und besaß keine Bewaffnung.
Eine Nachtjagdversion -
Die BH.22 wurde von der tschechoslowakischen Luftwaffe in Dienst gestellt und für die Schulung von Kampfflugzeugpiloten sowie für die Kunstflugausbildung benutzt. Auch bei diesem
Flugzeug erwiesen sich die Flugleistungen als so befriedigend, daß Avia mit der Entwicklung einer ebenfalls einsitzigen Nachtjagdversion beauftragt wurde. Diese Ausführung wurde zunächst als BH.22N und dann als
BH.23 bezeichnet. Die Abmessungen beider Versionen waren praktisch identisch.
Ein begrenzter Erfolg -
Die BH.23 war mit zwei 7,7-mm-Maschinengewehren über der Triebwerkhaube bewaffnet und besaß zwei
kleine Scheinwerfer, um den Gegner des Nachts anzuleuchten. Da sich dieses fragwürdige Verfahren in der Praxis nicht bewährte, wurden nur wenige Exemplare produziert. Die Höchstgeschwindigkeit der BH.23 erreichte
210 km/h im Horizontalflug.
Die wichtigsten Versionen BH.22 (zweisitzige Schulversion); BH.23 (einsitzige Nachtjagdversion).
Die wichtigsten Abnehmerländer Tschechoslowakei.
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———— TECHNISCHE DATEN —— Typ: BH.22 Art: Schulflugzeug Triebwerk: ein flüssigkeitsgekühltes Achtzylinder-V-Triebwerk Hispano-Suiza 8Aa mit 132 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 215 km/h; Dienstgipfelhöhe 6 200 m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 860 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,90 m; Länge 6,87 m Bewaffnung: keine Besatzung: 1
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