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Die Ausbildung von Bomberbesatzungen -
Schon zu Beginn des zweiten Weltkriegs zeigte sich die Notwendigkeit einer starken Abwehrbewaffnung für Bombenflugzeuge.
Um eine wirklichkeitsnahe Ausbildung der Bordschützen zu gewährleisten, wurde die Einführung eines schweren Schulflugzeugs mit einem MG-Stand erwogen. Daraufhin bot Fairchild den Prototyp eines Mitteldeckers mit
zwei Pratt & Whitney- Sterntriebwerken, Doppelleitwerk und einziehbarem Bugradfahrwerk an, der zusätzlich auch für die Ausbildung von Funkern, Navigatoren und Bombenschützen geeignet sein sollte.
Die Bordwaffenausbildung -
Der auf Ranger-Triebwerke umgerüstete Prototyp wurde von XAT-13 in XAT-14 umgetauft. Die Serienversion erhielt von der US Army Air Force die Bezeichnung AT-21 Gunner. Ihre
Einführung fiel mit der Gründung von Schulungszentren für die Bordwaffenausbildung zusammen, die es vor dem Krieg in den USA nicht gegeben hatte.
Keine strategischen Werkstoffe -
Der Rumpf besaß einen
ovalen Querschnitt und bestand aus Duramold, einem kunstharzgetränkten Sperrholz, um strategisch wichtige Werkstoffe wie zum Beispiel Leichtmetall für Kampfflugzeuge aufzusparen. Insgesamt entstanden 175 AT-21,
davon 30 bei Bellanca und 39 bei McDonnell. Die Produktion lief aus, als die ersten speziellen Schulversionen von Bombenflugzeugen erschienen.
Die wichtigsten Versionen XAT-13, XAT-14 und
XAT-14A (unbewaffneter Prototyp); AT-21.
Die wichtigsten Abnehmerländer USA.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: AT-21 Art: Schulflugzeug für die Bomberausbildung Triebwerk: zwei luftgekühlte Zwölfzylinder-A-Triebwerke Ranger V-770-6 mit je 382 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 360 km/h in 3 660 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 6 750 m; Reichweite 1 465 km Masse: Leermasse 3 925 kg; höchstzulässige Abflugmasse 5 130kg
Abmessungen: Flügelspannweite 16,05 m; Länge 11,58 m; Höhe 4,00 m; Flügelfläche 35,12 m2 Bewaffnung: drei 7,62-mm-Maschinengewehre Besatzung: 5
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