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Ein ziviler Prototyp
Armstrong Whitworth entwickelte die Atlas anfangs auf eigene Kosten und bot sie zunächst auf dem zivilen Markt an. Der Prototyp flog
am 10. Mai 1925, wurde aber dann für den militärischen Bedarf umgebaut, da die britische Luftwaffe RAF ein Flugzeug benötigte, das gezielt für die Unterstützung der Bodentruppen ausgelegt war. Die RAF bestellte
446 Exemplare.
Ein Mehrzweckflugzeug
Nach einer umfangreichen Flugerprobung und zahlreichen Änderungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit liefen die ersten Serienexemplare im Oktober 1927 der
Truppe zu. Die Atlas erwies sich als außerordentlich vielseitig. Sie konnte als Aufklärer und Tiefangriffsflugzeug zur Unterstützung der Heereseinheiten verwendet werden, eignete sich aber auch für
Verbindungsaufgaben. 146 Atlas fanden mit Doppelsteuerung als Schulflugzeuge Verwendung.
Exportaufträge
Auch aus dem Ausland liefen einige Aufträge ziviler und militärischer Bedarfsträger ein,
durch die sich das Produktionsvolumen auf 478 Exemplare erhöhte. Bei der RAF wurde die Atlas ab Februar 1932 durch die Hawker Audax und - als Schulflugzeug - durch die Hart Trainer abgelöst.
Die wichtigsten Versionen: Atlas.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien, China, Griechenland, Japan, Kanada.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:Atlas Art:Aufklärungs- und Unterstützungsflugzeug Triebwerk: ein Iuftgekühttes 14-Zylinder-Doppelsterntriebwerk Armstrong Siddeley Jaguar IV C
mit 331 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 229 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 120 m; Reichweite 770 km Masse:höchstzulässige Abflugmasse 1 823 kg Abmessungen:Flügelspannweite 12,04 m; Länge 8,68 m;
Höhe 3,20 m Bewaffnung: je ein Maschinengewehr Vickers und Lewis; Kampfmittelzuladung 137 kg
Besatzung: 2
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