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Abwehr der deutschen Invasion -
Der recht modern aussehende mittelschwere Bomber Archangelski Ar-2 stand zum Zeitpunkt der deutschen Invasion im Juni 1941 bei den sowjetischen
Luftstreitkräften im Einsatz. Er ähnelte in seiner richtungsweisenden Formgebung weitgehend dem von einem Konstruktionsteam unter Führung von Andrei Tupolew geschaffenen Grundmuster SB-2.
Ein Programm aus dem Jahr 1933!
Archangelski hat als rechte Hand von Andrei Tupolew die Version SB bis geschaffen, die auf das im Jahr 1933 begonnene Programm SB zurückgeht. Die Zielsetzung war bei der Ar-2
die gleiche wie schon bei den Vorläufermustern: mit Hilfe leistungsstarker Motoren einen schnellen Bomber entwerfen. Erreicht wurde dies mit einer Verringerung der Flügelfläche und der Einführung des
Klimow-Triebwerks M-105R.
Abgekürzte Einsatzdauer -
Abgesehen von den erwähnten Hauptänderungen wurde das Schußfeld des Bug-MG-Schützen erweitert, und dank der eingebauten Luftbremsen ließen sich auch
Sturzangriffe durchführen. Zunächst unter der Bezeichnung SB-RK im Jahr 1940 in den Dienst gestellt, wurde daraus im Zuge der Neubenennung zur Betonung des verantwortlichen Konstrukteurs kurze Zeit darauf die Ar-2.
Das Flugzeug kam in großen Stückzahlen gegen die deutschen Truppen zum Einsatz, wurde dann aber ab 1942 laufend durch leistungsfähigere Bomber ersetzt. Der Ar-2 war daher keine allzu lange Karriere beschieden,
obgleich sie erhebliche Qualitäten aufwies.
Die wichtigsten Versionen: Ar-2.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Ar-2 Art: mittlerer Bomber Triebwerk: zwei Reihentriebwerke Klimow M-105R mit je 820 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 475 km/h in 5 000 m Höhe;
Dienstgipfelhöhe 10 000 m; Einsatzradius 1 500 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7 200 kg Abmessungen: Flügelspannweite 18 m; Länge 12,40m Bewaffnung: drei 7,62-mm-Maschinengewehre (im
Bug sowie auf und unter dem Rumpf); sechs 100-kg-Bomben oder zwei 250-kg-Bomben oder eine 500-kg-Bombe im Rumpfschacht plus 500 kg Bomben an Außenstationen Besatzung: 3
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