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Für Schulung und Kunstflug -
Der 1938 eingeführte Zweisitzer Ar 79 war für die Schulung wie auch als Reiseflugzeug ausgelegt und wies eine Kabine mit
nebeneinanderliegenden Sitzen sowie eine für den Kunstflug bemessene Zellenstruktur auf. In seinem vorderen Teil bestand der Rumpf aus verschweißten Rohren, während der hintere Abschnitt als Metallkasten konstruiert
war. Das einholmige Tragwerk hingegen bestand aus Holz mit einer Beplankung aus Stoff und Sperrholz. Typisch für die einmotorigen Flugzeuge der deutschen Firma war das Leitwerk mit seiner nach hinten versetzten
Höhenflosse.
Rekorde am laufenden Band -
Die Ar 79 erregte von Anfang an Aufsehen mit ihren Rekordleistungen. Am 15. Juli 1938 legte sie 1000 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 229,04 km/h
zurück und stellte damit einen internationalen Klassenrekord auf. Am 29. Juli folgte ein 2000-km-Flug mit 227,03 km/h, und noch vor Ende des Jahres wurde das Flugzeug mit Kraftstoffbehältern für einen
Langstreckenflug vorbereitet. Ein Abwurftank unter dem Rumpf faßte 106 l, während im Haupttank hinter der Kabine 520 l mitgeführt wurden. Die Besatzung, Oberleutnant Pulkowski und Leutnant Jennett, überführte das
Flugzeug zunächst von Brandenburg nach Bengasi in Lybien und startete dann am 29. Dezember in Richtung Indien, wo sie am 31. nach 6 303 Flugkilometern in Gaya landete. Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug dabei
immerhin 160 km/h.
Die wichtigsten Versionen Ar 79.
Die wichtigsten Abnehmerländer Deutschland.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Ar 79 Art: Schul- und Reiseflugzeug Triebwerk: ein luftgekühlter Vierzylinder-Reihenmotor Hirth HM 504-A2 mit 78 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h; Dienstgipfelhöhe 5 500 m; Reichweite l 025 km Masse: Leermasse 460 kg; höchstzulässige Abflugmasse 760 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10 m; Länge 7,62 m;
Höhe 2,10 m; Flügelfläche 14 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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