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Konkurrent zur Focke-Wulf FW 58 -
Die für Schulung und Bombenwurfübungen bestimmte zweimotorige Arado Ar 77 trat 1934 als ernsthafter Konkurrent zur Focke-Wulf
FW 58 Weihe auf den Plan, die durch ihr einziehbares Fahrwerk gegenüber dem Arado-Flugzeug mit seinem starren Fahrwerk im Vorteil war. Sie zog daher auch den Kürzeren und mußte dem von den militärischen
Dienststellen bevorzugten Focke-Wulf-Muster weichen.
Bewährte Gemischtbauweise -
Die beiden Versionen A und B der Arado Ar 77 waren als freitragende Eindecker mit einem tiefangesetzten Tragwerk
ausgelegt und konnten neben der vierköpfigen Besatzung noch 875 kg Nutzlast an Bord nehmen. Beide waren für den Blindflug ausgerüstet und in Gemischtbauweise konstruiert. Der Holzflügel hatte einen trapezförmigen
Grundriß, während der stoffbespannte Rumpf aus verschweißten Stahlrohren und das Leitwerk ganz aus Leichtmetall bestanden.
Die wichtigsten Versionen Ar 77 (zwei Prototypen).
Die wichtigsten Abnehmerländer Deutschland.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: Ar 77 Art: Schul- und Bombenwurfübungsflugzeug Triebwerk: zwei hängend eingebaute, luftgekühlte Achtzylinder-V-Triebwerke Argus As IOC mit
je 186 kW Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 243 km/h; Reisegeschwindigkeit 202 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 000 m; Reichweite 720 km Masse: Leermasse 2 010 kg; höchstzulässige Abflugmasse 2 885 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 19,20 m; Länge 12,60 m; Höhe 3,25 m Bewaffnung: keine Besatzung: 4
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