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Als Ersatz gewählt.
Nachdem das Projekt VG Arsenal im Jahr 1950 auf unüberwindliche Schwierigkeiten gestoßen war, sah sich die französische Marine gezwungen, eine Ausweichlösung im
Ausland zu suchen. Die SNCA du Sud-Est erwarb darauthin von der britischen Firma de Havilland die Lizenzrechte für den Nachbau der Sea Venom, und ab Oktober 1952 flogen die ersten Exemplare. Das in Frankreich
Aquilon bezeichnete, mit seinen beiden Leitwerksträgern und den doppelten Seitenflossen nicht unelegante Flugzeug hatte noch zahlreiche Entwicklungsprobleme zu überwinden, ehe es schließlich in einer Stückzahl von
150 Einheiten gefertigt werden sollte.
Finanzielle und technische Hemmschuhe.
Die von der Nato angeforderte finanzielle Unterstützung des Vorhabens wurde jedoch abgelehnt, so daß der Umfang auf
75 Einheiten reduziert werden mußte. Auch hatte de Havilland Schwierigkeiten mit der rechtzeitigen Lieferung des Strahltriebwerks Ghost, und bei der Entwicklung des Feuerleitradars durch Thomson traten so
hartnäckige Probleme auf, daß schlußendlich ein Westinghouse-Radar (Aladin) gewählt werden mußte, was Änderungen am Rumpf nach sich zog. Insgesamt rollten dann 96 Aquilon aus der Montage, einschließlich der vier
Vorserienflugzeuge, wobei das erste Serienmuster am 25. März 1954 flog. Auf den Trägerschiffen trafen diese Flugzeuge 1955 und 1956 ein. Sie entsprachen zu diesem Zeitpunkt weder als Abfangjäger noch als Jagdbomber
den inzwischen anspruchsvoller gewordenen operationellen Vorstellungen, obschon sie unbestrittene Steuer und Flugeigenschaften besaßen. Immerhin erlaubten sie es, die Marinepiloten mit den modernen
Abfangjagdmethoden des Radar- und Lenkwaffeneinsatzes vertraut zu machen.
Die wichtigsten Versionen:
Aquilon 20 (aus der Sea Venom Mk 20 abgeleitetes Vorserienmuster);
Aquilon 201 und 202 (zweisitziger Nachtjäger); Aquilon 203 (einsitziger Allwetterjäger); Aquilon 204 (zweisitziger Radartrainer).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: Aquilon 20
Art: trägergestützter Abfangjäger Triebwerk: ein Strahltriebwerk Fiat/de Havittand Ghost 48 mit 21,57 kN Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 935 km/h; Steigzeit auf 12 000 m t2 min 50s
Masse:höchstzulässige Abflugmasse 6800 kg Abmessungen: Flügelspannweite 13,07 m; Länge 1,41 m; Flügelfläche 26 m2 Bewaffnung: radargelenkte Luft-Luft-Flugkörper Besatzung: 1 oder 2
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