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Unerfüllbare Forderung. Im Januar 1954 schrieben die sowjetischen Behörden die Spezifikation für einen einsitzigen Überschall- Langstreckenabfangjäger aus, der mit einem Hochleistungsradar
auszurüsten und mit Flugkörpern zu bewaffnen war. Die Schaffung eines solchen Flugzeugs überstieg seinerzeit bei weitem die Kapazitäten der sowjetischen Luftfahrtindustrie, doch nahm Semin Lawotschkin die
Herausforderung dennoch an. Er wählte eine zweistrahlige Auslegung mit Deltaflügel und konventionellem Leitwerk und benutzte die modernsten Bearbeitungsmethoden : aus dem Vollen oder chemisch gefräste Teile,
Wabenwerkstoffe usw.
Lawotschkins Testament. Die beeindruckend große La-250 Anaconda wurde Anfang 1956 fertiggestellt und startete am 16. Juli mit Andrei Kotschekow am Steuer zu ihrem ersten Flug,
der aber nur einige Sekunden dauerte und mit einem Absturz endete. Vorsichtigerweise hatte der Konstrukteur aber den Bau von drei Prototypen begonnen, so daß immerhin in Kürze ein Ersatz zur Verfügung stand.
Allerdings bedienten sich die Ingenieure zunächst des ersten elektronischen Flugsimulators in der Sowjetunion, um das Flugverhalten der La-250 zu untersuchen. Dabei stellten sich schwerwiegende Entwurfsfehler
heraus, die sich nur mühsam beseitigen ließen. Die Versuche wurden im Sommer 1957 wieder aufgenommen, doch starb Semion Lawotschkin im Jahr 1960, worauf die nahezu fertig entwickelte Anaconda aufgegeben
werden mußte.
Die wichtigsten Versionen: La-250 Anaconda.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Sowjetunion.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ:La-250
Art:Langstreckenabfangjäger Triebwerk: zwei Strahltriebwerke Ljulka AL-7F mit je 88,29 kN Nachbrennerschub Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 2000 km/h in 5000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 18000 m
Masse: Leermasse 15000 kg; höchstzulässige Abflugmasse 25000 kg Abmessungen:Flügelspannweite 13,9 m; Länge 25,6 m; Flügelfläche 80 m2 Bewaffnung:zwei radargetenkte Luft-Luft-Flugkörper
Besatzung:1
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