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Der Neuanfang der spanischen Luftfahrtindustrie -
Das gemeinsam von Iberavia SA und AISA (Aeronautica Industria SA) konstruierte Schulflugzeug AISA I-115
markierte den Neubeginn der spanischen Luftfahrtindustrie nach dem zweiten Weltkrieg. Ihre Berühmtheit beruhte denn auch weniger auf überragenden Flugleistungen, sondern auf der Tatsache, daß sie als erstes Flugzeug
vollständig in Spanien entwickelt und gebaut worden war. Die zweisitzige Ausführung wurde für die fliegerische Grundausbildung und die Anfängerschulung benutzt; eine kunstflugtaugliche einsitzige Version war auch
für den Nacht- und Instrumentenflug ausgerüstet. Damit wurde die I-115 zum Nachfolger der Bücker Jungmann, die in Spanien unter der Bezeichnung CASA I-131L in Lizenz gebaut worden war.
Im Dienst der spanischen Luftwaffe -
Die Zelle der I-115 bestand vollständig aus Holz. Der Prototyp flog erstmals am 16. Juli 1952 und wurde einer anspruchsvollen Flugerprobung unterzogen, worauf die
spanische Luftwaffe eine größere Anzahl bestellte. 1954 wurde das erste Serienexemplar übergeben. Mit der Baunummer 200 wurde die Produktion eingestellt.
Spurlos verschwunden -
Unabhängig von ihrer
Holzbauweise bewies die I-115 eine beeindruckende Langlebigkeit. In den 70er Jahren wurden die meisten Exemplare verschrottet, andere an spanische Fliegerclubs abgegeben. Die verbliebenen I-115 flogen bei der
spanischen Luftwaffe unter der Bezeichnung E-6. Heute ist keine Spur mehr von ihnen zu finden.
Die wichtigsten Versionen I-115 (E-6).
Die wichtigsten Abnehmerländer Spanien.
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———— TECHNISCHE DATEN —— Typ: I-115 Art: Anfänger- und Kunstflugtrainer Triebwerk: ein V-Triebwerk (?) ENMA Tigre G-IVBmit 110 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 240 km/h; Dienstgipfelhöhe 4 400 m; Flugdauer 5 h Masse: Leermasse 612 kg; hochstzulässige Abflugmasse 900 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,54 m;
Länge 7,35 m; Höhe 2,10 m; Flügelfläche 14 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 1 oder 2
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