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Ein Franzose in Spanien -
Während des zweiten Weltkriegs hatte Spanien alle Mühe, die zur Verteidigung seiner Neutralität erforderlichen Kampfflugzeuge zu beschaffen. Die
Regierung beschloß deshalb, nach dem Ende der Kampfhandlungen eine eigene Luftfahrtindustrie aufzubauen, doch dauerte es noch einige Zeit, bis schließlich in Madrid die Firma Aerotecnica gegründet werden konnte. Das
Ziel dieses Unternehmens war zwar die Entwicklung und Fertigung von Hubschraubern, aber zunächst wurden 1952 die Lizenzrechte für einen französischen Drehflügler von Matra-Cantinieau gekauft, der als AC-11 in den
Serienbau ging. Mit Hilfe von Ingenieur Jean Cantinieau wurde dann in Spanien unter der Bezeichnung AC-12 eine verbesserte Version entwickelt.
Ein magerer Erfolg -
Ihren ersten Flug führte die AC-12 am
20. Juli 1956 durch, angetrieben von einem Kolbentriebwerk mit 125 kW Leistung. Der Hubschrauber besaß ein recht einfaches dynamisches System, fiel aber durch die eiförmige Zelle und die ungewöhnliche Anordnung der
Bordsysteme auf. Das Triebwerk mit seinen Luftzuführungen befand sich direkt über dem Cockpit, und die Welle zum Heckrotor verlief über dem Rumpfträger nach hinten. Nachdem die ersten Versuche einigermaßen
erfolgreich verlaufen waren, bestellten die spanischen Streitkräfte zwei weitere Prototypen und zwölf Serienexemplare - schon um Aerotecnica nicht zu entmutigen.
Die wichtigsten Versionen: AC-12.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Spanien.
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TECHNISCHE DATEN: Typ: AC-12 Art: Leichthubschrauber Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Boxertriebwerk Avco Lycoming O-360-B2A mit 125 kW
Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h; Dienstgipfelhöhe mit Bodeneffekt 1770 m; Einsatzradius 320 km
Masse: Leermasse 480 kg; höchstzulässige Abflugmasse 720 kg
Abmessungen: Länge 7,35 m;
Höhe 2,75 m; Hauptrotorkreisfläche 57 m2
Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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