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Ein brasilianischer Vogel -
Kurz nach Beendigung des ersten Weltkriegs beschloß die brasilianische Regierung den Aufbau einer eigenen Luftfahrtindustrie, worauf
1922 in Säo Paulo die kleine Firma Aerotec gegründet wurde. Bis Anfang der 60er Jahre stand dieses Unternehmen stets im Hintergrund, ehe es mit dem kleinen Anfängerschulflugzeug A-122 Uirapuru den Sprung schaffte.
Die mit nebeneinanderliegenden Sitzen und einem Avco Lycoming-Motor von 80 kW ausgestattet A-122 nahm am 2. Juni 1965 die Flugerprobung auf. Sie wurde von der Forca Aera Brasiliera lange Zeit getestet, ehe ein
erster Auftrag für 30 Einheiten mit der Bezeichnung T-23 folgte. Insgesamt wurden 122 Uirapuru an die Luftwaffen Brasiliens, Boliviens und Paraguays geliefert. Letztere übernahmen 18 bzw. 8 Exemplare.
Schon vor der Geburt veraltet -
Das für die Ausbildung von Anfängern ausgelegte Flugzeug war überaus einfach und klassisch im Aufbau, zum Teil aber auch schon veraltet, ehe es in die Flugerprobung ging. Ganz
aus Metall hergestellt, wies es ein gerades Tragwerk mit einfachen Landeklappen auf. Dennoch erlaubte es die Uirapuru den Brasilianern, erste Sporen im Flugzeugbau zu verdienen und im Verkauf von militärischem Gerät
Erfahrungen zu sammeln.
Die wichtigsten Versionen A-122.
Die wichtigsten Abnehmerländer Brasilien, Bolivien, Paraguay.
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——— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: A-122 Art: Anfängerschulflugzeug Triebwerk: ein luftgekühltes Vierzylinder-Boxertriebwerk Avco Lycoming O-320-B2B mit 119 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 227 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 4 500 m Masse: Leermasse 540 kg; höchstzulässige Abflugmasse 840 kg Abmessungen: Flügelspannweite 8,50 m; Länge 6,60 m;
Höhe 2,70 m; Flügelfläche 13,50 m2 Bewaffnung: keine Besatzung: 2
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