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Ein würdiger Nachfolger für die L-29 -
Unter der Schirmherrschaft der Sowjetunion gab die tschechische Luftwaffe im Jahr 1968 die Entwicklung eines Nachfolgers
für das Schulflugzeug L-29 in Auftrag. Die neue L-39 nahm am 4. November des gleichen Jahres die Flugerprobung auf, ging aber erst gegen Ende 1972 voll in die Serienfertigung. Sie war ihrem Vorgänger auf der ganzen
Linie überlegen, da das als Antrieb verwendete ZTL-Triebwerk von Iwtschenko weit schubstärker war als das bei der L-29 benutzte Motorlet-Triebwerk.
Vereinfachung der Konstruktion -
Seit
Indienststellung der L-39 im Jahr 1974 wurden mehr als 1 500 Einheiten gebaut und den Luftstreitkräften der Warschauer-Pakt-Länder zugeführt, wo sie zum Teil noch heute verwendet werden. Dieser Erfolg ist in erster
Linie der gewollt einfachen Konstruktion des Flugzeugs zuzuschreiben. Dank eines Hilfsenergieaggregats ließ sich die Unabhängigkeit des Flugzeugs steigern, und die Ausstattung mit zahlreichen Bordinstrumenten
erleichtert die Flugführung erheblich. Auch daß der Hinterrumpf abnehmbar ist, trägt zur Vereinfachung der Wartung bei. Im übrigen sind alle Versionen der L-39 mit Standschleudersitzen aus tschechischer Fertigung
ausgerüstet.
Die wichtigsten Versionen L-39 (Grundausführung); L-39V (Zielschleppversion); L-39ZO (Flügel mit vier Außenlaststationen); L-39ZA (Luftnahunterstützung und Aufklärung).
Die wichtigsten Abnehmerländer Tschechoslowakei, Deutsche Demokratische Republik, Irak, Libyen, Rumänien, Syrien.
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——— TECHNISCHE DATEN —— Typ: L-39ZO Art: bewaffnetes Schulflugzeug Triebwerk: ein ZTL-Triebwerk Iwtschenko AI-25TL mit 16,87 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 630 km/h; Dienstgipfelhöhe 7 500 m; Reichweite 1 260 km Masse: Leermasse 3 490 kg; höchstzulässige Abflugmasse 5 600 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,46 m;
Länge 12,13 m; Höhe 4,77 m; Flügelfläche 18,80 m2 Bewaffnung: vier Außenlaststationen für eine Kampfmittelzuladung von 1 100 kg (Bomben, Raketen, Maschinenkanonen oder zwei abwerfbare
Zusatzkraftstoffbehälter) Besatzung: 2
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