Schulflugzeuge Aero 3

aero3

Da die Aero 3 aus Holz gefertigt war, erreichte das jugoslawische Muster nicht die Einsatzlebensdauer der ganz aus Metall hergestellten Chipmunk der kanadischen Firma DHC.


Klein und recht elegant -

Mitte der 50er Jahre beschloß die jugoslawische Regierung eine Erneuerung ihres Flugparks für die Anfängerschulung und beauftragte die Firma Aero mit dem Entwurf eines Nachfolgers für die Aero 2. Die Konstrukteure hielten zwar an der allgemeinen Konfiguration des Musters fest, verfeinerten es aber in zahlreichen Punkten und gelangten so zu einem kleinen Tandemsitzer, dem sie die Bezeichnung Aero 3 gaben. Der mit einem zugespitzten Tragwerk versehene Tiefdecker war ganz aus Holz gebaut und erhielt dank der guten Beziehungen zwischen den USA und Jugoslawien einen Lycoming-Motor mit 142 kW. Die sorgfältige Triebwerkverkleidung und die Vollglascockpithaube sorgten für ein elegantes Aussehen des mit einem starren Fahrwerk ausgerüsteten Zweisitzers.

Ein mäßiger Erfolg -

Die Aero 3 nahm 1956 ihre Flugerprobung auf und wurde ab 1957 für die jugoslawischen Luftstreitkräfte in Serie gefertigt. Sie diente bis Anfang der 70er Jahre für die Grundausbildung und auch für die Blindflugschulung der Luftwaffenpiloten, während das Heer einige Flugzeuge für Verbindungs- und Beobachtungsaufgaben einsetzte. Das in seiner Konzeption der'DHC-1 Chipmunk ähnliche Muster erreichte aber nicht deren Einsatzlebensdauer und wurde durch die UTVA 75 abgelöst.

Die wichtigsten Versionen Aero 3.

Die wichtigsten Abnehmerländer Jugoslawien.
 


———— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: Aero 3
Art: Grundschulflugzeug
Triebwerk: ein Kolbentriebwerk Lycoming O-435-A mit 142 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 230 km/h;
Reichweite 680 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 1 198 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 10,50 m;
Länge 8,58 m;
Höhe 2,70 m
Bewaffnung: keine
Besatzung: 2
 

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