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Schulflugzeug Aermacchi MB-339C
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Der Prototyp der MB-339C mit der Registrierung I-TRON. Im Vergleich zu den Konkurrenten Hawk von BAe und Alpha Jet von Dassault/Dornier ist das italienische Muster zwar weniger
leistungsfähig, dafür aber um einiges preiswerter.
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Evolution einer Erfolgsreihe -
Ende der 60er Jahre beschloß die italienische Firma Aermacchi eine Weiterführung der erfolgreichen Baureihe MB-326, ohne sich
indessen allzu weit von den Merkmalen dieses beliebten Schulflugzeugs zu entfernen. Das neue Muster mit der Bezeichnung MB-339 wies daher eine weitgehende Ähnlichkeit mit der allgemeinen Auslegung der MB-326 auf,
war jedoch in bislang schwachen Punkten verbessert. Geändert wurde insbesondere das Tandemcockpit in seiner Ausstattung mit einem überhöht eingebauten hinteren Sitz für den Fluglehrer, während die Zelle des
einstrahligen Flugzeugs mit ihrem geraden Flügel beibehalten wurde. Nach dem relativ schwachen Erfolg der Aermacchi MB-339A - die italienische Luftwaffe gab 100 Exemplare in Auftrag - ließ sich das Unternehmen aber
nicht entmutigen und fügte weitere Verbesserungen hinzu.
Neuseeland bestellt -
Im Jahr 1985 schlug Aermacchi mit den MB-339B und C zwei neue Versionen vor, die beide den Rolls-Royce Viper 680 als
Antrieb aufwiesen. Von der A-Version unterschied sich die MB-339C vor allem durch einen schlankeren Rumpfbug und vergrößerte Flügelspitzentanks. Sie entsprach aber insbesondere dem seinerzeit neuesten Stand der
Avionik und gestattete somit den direkten Übergang des Piloten auf ein Kampfflugzeug. Außerdem konnte das Flugzeug bewaffnet und für Erdkampfunterstützungseinsätze verwendet werden. Den Erstflug absolvierte die
MB-339C am 17. Dezember 1985. Im Dezember 1989 bestellte schließlich Neuseeland 18 Einheitender MB-339C für $ 120 Millionen.
Die wichtigsten Versionen MB-339C.
Die wichtigsten Abnehmerländer Neuseeland.
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———— TECHNISCHE DATEN ——— Typ: MB-339C Art: Schul- und Luftnahunterstützungsflugzeug Triebwerk: ein Strahltriebwerk Rolls-Royce Viper 680 mit 19,82 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 900 km/h in Meereshöhe; Dienstgipfelhöhe 14 630 m; max. Reichweite 1 760 km Masse: Leermasse 3 245 kg; höchstzulässige Abflugmasse 5 895 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 11,22 m (über Spitzentanks); Länge 10,97 m; Höhe 3,99 m; Flügelfläche 19,30 m2 Bewaffnung: eine 30-mm-Maschinenkanone und 2 000 kg Kampfmittel an sechs
Unterflügelstationen Besatzung: 2
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