Schulflugzeug Aeritalia/Embraer AMX T

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Die AMX T bei ihrem Erstflug am 16. Juli 1990. Um eine Verlängerung des Rumpfes zu vermeiden, wurde bei dem Zweisitzer auf den normalerweise hinter dem Piloten eingebauten Kraftstofftank verzichtet.


Eine weitgespannte Zusammenarbeit -

Anfang der 70er Jahre begann die Aeronautica Militare Italiana über einen Ersatz ihrer veralteten Luftnahunterstützungsmuster Fiat G-91R und Y sowie ihrer Jagdbomber Lockheed F-104G nachzudenken. Aeritalia und Aermacchi reichten jeweils entsprechende Projekte ein, wurden aber abgewiesen. Im April 1978 gingen die beiden Firmen dann zusammen mit der ebenfalls interessierten brasilianischen Embraer zusammen und gründeten die Arbeitsgemeinschaft AMX für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb eines ebenfalls AMX getauften Projekts. Italien beteiligte sich an diesem Vorhaben mit 70,3 % und Brasilien mit 29,7 %. Das Ziel war nicht eine technologische Revolution, sondern ein preiswertes Mehrzweckkampfflugzeug mit guten Leistungen, das bewährte Technologien verwendet.

Schulung von AMX-Piloten -

Die AMX absolvierte ihren Erstflug am 15. Mai 1984 und steht seit 1988 im Serienbau. Wie bei vielen anderen Kampfflugzeugen auch, machte sich alsbald ein Bedarf an einem zweisitzigen Trainer für die Einsatzschulung bemerkbar, doch verzögerten finanzielle und technische Probleme dessen Entwicklung. Statt im November 1989 konnte die AMX T erst am 16. Juli 1990 die Flugerprobung aufnehmen. Abzuändern waren neben dem Cockpitabschnitt u. a. das Klimaregelsystem und die Verglasung. Für die AMI sind 51 und für die brasilianische Luftwaffe 15 Exemplare vorgesehen.

Die wichtigsten Versionen AMX T.
 


Die wichtigsten Abnehmerländer Italien, Brasilien.

——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: AMX T
Art: Einsatzschulflugzeug
Triebwerk: ein ZTL-Triebwerk Rolls-Royce RB.168 Spey 807 mit 49,05 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 0,86;
Dienstgipfelhöhe 13 000 m;
Einsatzradius 890 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 12 500 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 8,87 m;
Länge 13,23 m;
Höhe 4,55 m;
Flügelfläche 21 m2
Bewaffnung: eine 20-mm-Maschinenkanone M61-A 1 und 3 630 kg Kampfmittel
Besatzung: 2
 

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