|
Eine Skyraider mit Turbinenantrieb
Ende des zweiten Weltkriegs erschienen die ersten Kampfflugzeuge mit Turbostrahltriebwerken. Da lag der Gedanke nahe,
Turbinentriebwerke auch für den Propellerantrieb zu benutzen, so daß die US Army Air Force die Firma Douglas beauftragte, die Umrüstung der bewährten AD Skyraider auf ein Turbinentriebwerk zu prüfen. Da sich die
Zelle jedoch als zu schwach für das leistungsstarke Allison-Triebwerk erwies, führten die notwendigen Änderungen und Verstärkungen zu einem neuen Flugzeugmuster, das die Bezeich- nung A2D-1 erhielt.
Zwei Koaxialpropeller
Im Mai 1950 wurde die Entwicklung der beiden Prototypen XA2D-1 aufgenommen. Die Skyshark besaß eine modifizierte Zelle, ein völlig neues Leitwerk und ein verstärktes Fahrwerk. Die beiden
Turbinen trieben über ein gemeinsames Untersetzungsgetriebe zwei gegenläufige Koaxialpropeller an.
Antriebsprobleme
Die Prototypen demonstrierten eine für Propellerflugzeuge eindrucksvolle
Leistungsfähigkeit, so daß zunächst zehn Vorserienexemplare in Auftrag gegeben wurden. Leider stellten sich bald Probleme mit der Zuverlässigkeit von Triebwerk und Getriebe heraus, die sich nicht beheben ließen.
Daraufhin wurde das Projekt zugunsten der neuen, strahlgetriebenen A4D (später A-4) Skyhawk eingestellt.
Die wichtigsten Versionen: XA2D-1 (Prototyp); A2D.
Die wichtigsten Abnehmerländer: USA.
|
|
TECHNISCHE DATEN:
Typ: A2D Art: trägergestützter Jagdbomber Triebwerk: ein Doppelturbinentriebwerk AIlison XT4O-A-2 mit 3750 kW
Leistungen:Höchstgeschwindigkeit 805 km/h; Reisegeschwindigkeit 443 km/h; Dienstgipfelhöhe 14 660 m; Reichweite 1 025 km Masse:Leermasse 5 870 kg; höchstzulässige Abflugmasse 10 417 kg
Abmessungen:Flügelspannweite 15,24 m; Länge 12,56 m; Höhe 5,20 m; Flügelfläche 37,t6 m2 Bewaffnung: vier 20-mm-Maschinenkanonen; Kampfmittelzuladung 2 495 kg
Besatzung: 1
|