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Schulflugzeug Vickers 648 Varsity
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Gut zu erkennen ist unter dem Rumpf dieser Varsity die Gondel für einen Bombenschützen, der mit Hilfe seines Zielgeräts bis zu 24 Übungsbomben abwerfen konnte.
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Ein Muster für die Besatzungsschulung -
Zur Ablösung ihrer Besatzungsschulflugzeuge Wellington T.Mk 1 veröffentlichte die britische RAF 1948 ein Pflichtenheft,
das drei Jahre später zur Wahl der Vickers Varsity führte. Dieses Muster leitete sich aus der zivilen Viking-Serie von Vickers ab, aus der bereits eine erste Militärversion für Transport- und Verbindungsdienste (607
Valetta) hervorgegangen ist.
Modern und schnell -
Von der Standardversion unterschied sich die Varsity durch eine größere Flügelspannweite und ein einziehbares Bugradfahrwerk, insbesondere aber durch
eine zusätzliche Wanne unter dem Rumpf für einen Bombenschützen. Außerdem wurden die Fernmeldeanlagen des Flugzeugs modernisiert und ein Bombenzielgerät eingebaut, so daß eine wirklichkeitsnahe Ausbildung ganzer
Bomberbesatzungen möglich war. Ein Schacht im Hinterrumpf nahm zudem 24 Übungsbomben auf.
Ein zuverlässiges Ausbildungsgerät -
Die wegen ihrer hohen Flugdauer von den Ausbildern der RAF überaus
geschätzte Varsity wurde bis Februar 1954 in 163 Exemplaren gebaut und bis Ende der 70er Jahre im Einsatz behalten.
Die wichtigsten Versionen 648 Varsity T.Mk 1.
Die wichtigsten Abnehmerländer Großbritannien.
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——— TECHNISCHE DATEN Typ: 648 Varsity T.Mk 1 Art: Besatzungsschulflugzeug Triebwerk: zwei luftgekühlte 14-Zylinder-Sterntriebwerke Bristol Hercules 264 mit je 1 454 kW
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit 463 km/h; Dienstgipfelhöhe 8 750 m; Reichweite 4 260 km Masse: Leermasse 12 280 kg; höchstzulässige Abflugmasse 17 010 kg
Abmessungen: Flügelspannweite 29,13 m; Länge 20,57 m; Höhe 7,29 m Bewaffnung: keine, abgesehen von 24 Übungsbomben
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