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"Revolutionäre" Kurzstarteigenschaften
Anfang der fünfziger Jahre regte der Führungsstab der französischen Luftwaffe die Entwicklung eines Flugzeugs
an, das selbst auf behelfsmäßigen Pisten mit sehr kurzen Start- und Landestrecken auskommen sollte. Die Firma Sud-Est begann 1951 daran zu arbeiten und schuf die für Aufgaben der Erdkampfunterstützung ausgelegte SE
5000 Baroudeur. Das Flugzeug wies kein Fahrwerk auf, da es auf einem robusten Fahrschemel startete und auf Kufen landete.
Frankreich und auch die Nato interessiert...
Ohne Unterstützung des Staates
wurden zwei Prototypen in Angriff genommen, von denen der erste am 1. August 1953 flog. In den darauffolgenden Monaten führte der Prototyp eine lange Reihe von Versuchen auf allen möglichen Flugplätzen Frankreichs
durch, und obwohl er immerhin noch mehr als die erhofften l 000 m Pistenlänge benötigte, begannen sich die französischen wie auch Nato-Dienststellen dafür zu interessieren. ... aber beide lehnen ab Im März
1954 wurden drei Vorserienflugzeuge mit der Bezeichnung SE 5003 bestellt, von denen das erste im September 1955 flog. Ungeachtet der erfolgreichen Versuche lehnte der Führungsstab der französischen Luftwaffe 1956
die Weiterführung des Programms ab, weil die Super Mystere mit besseren Resultaten antreten konnte. Auch der seinerzeit anstehende Nato-Wettbewerb endete mit einem anderen Sieger. Die fünf vorhandenen Baroudeur
wurden daraufhin im Winter 1957/58 eingemottet.
Die wichtigsten Versionen: SE 5000 (Prototyp); SE 5003 (Vorserie).
Die wichtigsten Abnehmerländer: Frankreich.
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——— TECHNISCHE DATEN ———
Typ: SE 5000 Art: Erdkampfunterstützungsflugzeug Triebwerk: ein SNECMA Atar 101 E-4 mit 36,28 kN
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 0,98; Dienstgipfelhöhe 11 000 m Masse: höchstzulässige Abflugmasse 7 150 kg Abmessungen: Flügelspannweite 10 m; Länge 13,6 m; Flügelfläche 25,3 m2
Bewaffnung: geplant Besatzung: 1
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