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Abfangjagdflugzeug SAAB 35 "Draken"
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Mehr als 30 Jahre nach ihrer Entstehung gilt die Draken auch heute nach als leistungsfähiger Abfangjäger und Jagdbomber.
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Schwedens bewaffnete Neutralität.
Schon 1949 forderte die schwedische Flygvapnet (Flugwaffe) einen überschall und allwetterfähigen Abfangjäger, um die politische Neutralität des Landes zwischen
den beiden großen Militärblöcken durch eine leistungsfähige Luftverteidigung zu untermauern. Die resultierende SAAB 35 (der erste der drei Prototypen flog am 25. Oktober 1955) war ein Flugzeug mit
Doppeldeltaflügel und erwies sich bald als einer der besten Abfangjäger seiner Zeit.
Ein erfolgreiches Programm.
Das erste Serienexemplar J 35A flog am 15. Februar 1958. Entsprechend den
Einsatzgrundsätzen der Flygvapnet kann das Flugzeug von Behelfsplätzen wie zum Beispiel von Autobahn-Teilstücken aus operieren. Insgesamt wurden 606 Draken bis 1969 in Serie gebaut. Die letzte Basisversion J 3SF
zeichnete sich durch eine neue Avionik, ein neues Bordradar und eine verbesserte EloKa-Ausrüstung aus.
Eine eindrucksvolle Karriere.
Zur Zeit werden 66 J 3SF auf den Stand J 35J umgerüstet, um
bis Mitte der 90er Jahre im Einsatz bleiben zu können. Die Umrüstung erstreckt sich auf eine Leistungssteigerung des Bordradars und des IFF-Transponders sowie auf den Einbau zusätzlicher Außenlaststationen.
Die wichtigsten Versionen.
J 35A, J 35B, J 35 D, J 3SF, J 35J (Jäger); SK 35C (Trainer); S 35E (Aufklärer); SAAB 35X und S (Exportversionen).
Die wichtigsten Abnehmerländer:
Dänemark (51 SAAB 35XD), Finnland (12 SAAB 35S), Österreich (24 modernisierte J 35D mit der Bezeichnung SAAB 35 OE).
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: SAAB 35X
Art: einsitziger Uberschalljäger, -Aufklärer und -Jagdbomber Triebwerk: ein Strahltriebwerk Volvo Ftygmotor RM6C (Lizenzversion des Rolls-Royce Avon 300) mit 56,9 kN (Nachbrennerschub 78,5 kN)
Leistungen: Höchstgeschwindigkeit Mach 2 in 11000 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 20000 m; Einsatzradius 635 km (1000 km mit je zwei 454-kg-Bomben und Abwurftanks); Überführungsreichweite 3250 km
Masse: höchstzulässige Abflugmasse 16000 kg Abmessungen: Flügelspannweite 9,40 m; Länge 15,35 m; Höhe 3,89 m; Flügelfläche 49,20 m2 Bewaffnung: zwei 30-mm-Maschinenkanonen;
Kampfmittelzuladung: 4086 kg (Luft-Luft-Fk, Raketen, 454-kg-Bomben)
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